Was sind chronische myeloproliferative Erkrankungen?Unter den chronischen myeloproliferativen Erkrankungen (MPD) fasst man
mehrere Krankheitsbilder zusammen, deren gemeinsames Kennzeichen eine
gesteigerte Produktion verschiedener Blutzellen im Knochenmark ist. Diese
"Überproduktion" geht auf eine Störung der blutbildenden
Stammzellen im Knochenmark zurück.
Es kommt vor, dass sich die Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose nicht eindeutig zuordnen läßt. In diesem Stadium wird sie als "(noch) nicht klassifizierbare" MPD bezeichnet. In der Regel wird eine Zuordnung im weiteren Verlauf der Erkrankung möglich. Die CML (Chronisch Myeloische Leukämie) zählte früher
auch zu den MPDs, wird inzwischen jedoch aufgrund der zugrundeliegenden
genetischen Veränderung (Philadelphia-Chromosom) und deren Konsequenzen
für die Behandlung als eigene Erkrankung betrachtet. Patienten und
Angehörige, die Informationen und Austausch zur CML suchen, wenden
sich bitte an die:
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